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Clusterkopfschmerz

Clusterkopfschmerz ist selten, zeichnet sich aber durch extrem heftige Kopfschmerzattacken aus, die, streng einseitig, meist im oder um das Auge lokalisiert sind. Die Betroffenen vergleichen den Schmerz mit einem Messer oder einem glühenden Schürhaken. Die Attacken halten 15 bis 180 Minuten an und gehen mit typischen Begleiterscheinungen einher. Dazu zählen Rötung oder Tränen des Auges, eine verstopfte oder laufende Nase, eine Lidschwellung oder ein Schwitzen im Gesicht, stets einseitig, auf der Seite des Schmerzes. Während der Attacke können die Betroffenen nicht liegen, sondern sind motorisch unruhig. Die Behandlung akuter Clusterkopfschmerzen erfolgt mit Sauerstoff oder Medikamenten, die sich die Betroffenen selbst injizieren können oder in Form eines Nasensprays verabreicht werden. Aufgrund des häufigen Auftretens der Attacken und der oft unerträglichen Intensität ist meist eine vorbeugende Behandlung mit bestimmten Medikamenten erforderlich. Weitere Informationen finden Sie im Bereich Download.